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Fahrbericht: Seat Altea Freetrack 2.0 TDI |
Neue Zähne für die Redaktion
Wer sich tagein tagaus mit dem mobilen Untersatz auf vier Rädern beschäftigt, wird mit der Zeit einfach etwas betriebsblind. So kann es der Berichterstattung nur gut tun, wenn mal „Nichtfachleute“ ein Auto beurteilen.
Dr. Klaus Kocher, mein Spezialist für die traurigen Fälle in der „Futterluke“, ist nicht nur als Zahnarzt viel beschäftigt, seine Funktion als 1.Vorsitzender der ZBV-Oberbayern bedingt auch viel Autofahren und gefahren werden. Nebenbei hat er auch noch das Hobby „Jagd“, so kam wohl ein Seat Altea4 Freetrack gerade recht für einen Test.
Nach einer Woche intensiven Fahren und Gefahrenwerdens, hier fungiert die Ehefrau in der Rolle des Chauffeurs, war das Urteil beider über den Freetrack mit dem 170 PS Diesel doch recht positiv.
Eine tolle Kiste für die Reise, die neben bequemen Sitzen eine nutzerfreundliche Bedienung und viele Ablagen bietet. Die Tischchen in der Rückenlehne der Vordersitze fanden ebenso Beifall, wie die Fächer in der mittigen Dachkonsole.
Im Gelände konnte er wegen seines Motors, der bekanntermaßen im unteren Drehzahlbereich schnell den Dienst quittiert, nicht viele Punkte sammeln. Als Jäger will man im Schritttempo durchs Revier fahren, mehr die Natur, denn die Wege im Auge und da hat man dann so seine Probleme mit dem Pumpe-Düse-Aggregat von VW. Nun gut, das Thema hat sich mit dem Facelift, das ansteht und wir in den nächsten Tagen vorstellen werden, erledigt, denn nun stellt man auf die Common Rail Selbstzünder um.
Sonst machten die 170 PS richtig Spaß, wenn man sie denn auf die Straße loslassen konnte. Das agile Handling und die Wendigkeit des Mittelklasse Van‘s konnte begeistern. Weniger Begeisterung löste der knorrige viereckige Schaltknauf aus, er würde mit persönlicher Abwrackprämie in einen runden getauscht werden. Bauartbedingt und der Aerodynamik zu liebe steht die A-Säule sehr im Sichtfeld beim abbiegen, da helfen auch die Fensterchen recht wenig.
Der kleine Drehzahlmesser in der Mitte der Armaturen ist ungünstig und schlecht ablesbar für Fahrer die nach der Drehzahl schalten.
Das Raumangebot des Altea4 wurde als mehr als ausreichend empfunden, auch der Verbrauch lies sich sehen, wenn man Leistung und Größe des Wagens in Betracht zieht.
Der Allradantrieb kann leider seine ganzen Fähigkeiten wegen der zu geringen Bodenfreiheit nicht so ganz zur Geltung bringen, auf rutschigem Geläuf hat er aber seine Vorzüge gezeigt.
Fazit: Zum Reisen ein gutes Auto, schnell bequem und mit gutem Platzangebot, das durch nützliche Details noch aufgewertet wir. Die Offroad Eigenschaften sind allerdings eingeschränkt. Das Preis – Leistungsverhältnis ist in Ordnung.
HJE
Gebrauchtwagen auf:
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