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Tom Tom

Testbericht: TomTom 720 Go

Navigation auf höchstem Niveau

Sollten sie beim Fahrzeugkauf vor der Entscheidung stehen, ein Festeinbau-Navigationsgerät für 2.500,- Euro und mehr zu wählen, dann möchten wir ihnen als Alternative die Möglichkeit der mobilen Navigation vorstellen.



Die heutige Generation der mobilen Navigationsgeräte geht bis zur multimedialen Komplettlösung.
Ein führender Hersteller dieser kleinen Wundergeräte, ist die 1991 in Amsterdam gegründete  Firma TOMTOM.

In unseren Test unterzogen wir das Gerät TomTom720Go vielen Anforderungen aus den Bereichen Navigation, Bluetooth Freisprechanlage, und der Darstellung von Bilddateien.

So, wo samma? (so wo sind wir? Für die des Bayerischen nicht mächtigen)

Im Kernbereich des Geräts, die Navigation, hat das TomTom einen in allen Punkten positiven Eindruck hinterlassen und die Messlatte für die Mitbewerber sehr hoch angesetzt.

Die Zielführung kann per Spracheingabe oder, wie momentan noch Standart auf dem Markt der herkömmlichen Handeingabe per Touchscreen erfolgen.
Wir entschieden uns größtenteils für die Spracheingabe. Diese bequeme Eingabeoption hatte selbst mit den Dialekten Bayrisch und Sächsisch kein Problem.
Die Zielführung wird über das 4,3 Zoll große Breitbilddisplay auch bei hohem Lichtpegel deutlich und auf Wunsch auch 3-Dimensional dargestellt.
Zur Unterstützung der optischen Darstellung werden  akustische Hinweise gegeben. Die Homepage hält im Downloadbereich witzige Gimmicks bereit. Nicht nur klare hochdeutsche männliche oder weibliche Stimmen werden bereitgestellt, sonder man kann sich von „Bruce Willis“ bis hin zum „kleinen Nils“ zum Zielort führen lassen.
Das aktuelle Kartenmaterial oder POI´s können via Downloadbereich aktualisiert und die Funktion selbst verbessert werden.

Wer sein Handy –in unseren Falle ein handelsübliches Nokia 6310- mit dem Gerät via Bluetooth verbindet, kann die meist aufpreispflichtige Telefonvorbereitung bei der Autokonfiguration vernachlässigen.
Der erstmalige Kontakt kann selbst ohne Bedienungsanleitung eingerichtet werden. (Gerätepin „0000“)
Danach logt sich das Mobiltelefon sofort beim Einschalten des TomTom ein und liefert einen einzigartig klares Freisprechgefühl.
Wenn sie möchten, können sie auch ihre persönlichen Kontaktdaten auf das Gerät überspielen um direkt ohne umständliche Telefonwahl anzurufen oder sehen zu können wer sie gerade anruft.

Wer jetzt sein Ziel -eventuell dank des integrierten TMC-Verkehrsleitsystem schnell- erreicht hat oder keine Zielführung mehr benötigt, kann sein TomTom auch als Monitor zur Bild- oder Filmdarstellung nutzen.
Das für die Navigation benötigte Kartenmaterial befindet sich direkt im Gerät, so dass der SD-Kartenslot für andere Aufgaben frei ist.

Die mobilen Geräte haben somit nicht nur zu den Festeinbaulösungen der Automobilhersteller aufgeholt, sondern haben diese in Punkto Einsatzorte, Funktionalität und Vielfältigkeit um Längen überholt.
Wer jetzt denkt, dass die mobilen Geräte nicht bezahlbar sind, irrt. Das hier getestete TomTom Go gibt es für 450,- Euro UPE. Bedenkt man das eine aktuelle Navi-DVD der Festeinbaugeräte 150 bis 300,- Euro kosten und das Einbaugerät selbst 1.500 bis 3.000,- Euro, so spricht fast nichts für diese Lösung.
Damit sie auf Dauer viel Freude an ihren Gerät und der ständig aktuellen Software haben, geben wir ihnen noch einen Tipp mit auf den Weg. Lassen sie das Gerät bei Verlassen des Fahrzeuges nie unbeaufsichtigt zurück, denn auch Langfinger erfreuen sich an diesen mobilen Hightechgeräten.


 

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