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Fahrbericht: Seat Altea Freetrack 4x4
Outdoorsportler

Der Altea Freetrack das erste SUV von Seat, macht dem Anspruch der Marke, sportliche Modelle zu bauen alle Ehre. Man hat hier das Sports In SUV sehr wörtlich genommen, nein nicht auf die Insassen bezogen, sondern auf die Performance die der 4x4 Diesel hat.





Der 2.0 TDI mit 170 PS ist die starke Variante des aus dem VW Regal stammenden Arbeitstier unter der signifikanten Haube des Altea. Das gibt er nach einem Tritt aufs Gas auch gleich vehement bekannt. Das Auto schießt förmlich voran, hat man die leichte Anfahrschwäche überwunden.
Allerdings ist der Motor kalt ein Biest. Wer mit ihm gemütlich im zweiten Gang um die Ecke Rollen will, wird nachdrücklich darauf aufmerksam gemacht, doch mit solchen „Spielereien“ zu warten, bis dem Altea warm ums Herz ist, der Motor bleibt mit einem unsanften Ruck einfach stehen.

Mit dem 2.0 TDI erreicht der Altea Freetrack eine Höchstgeschwindigkeit von 204 km/h und beschleunigt in 8,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Das sind durchaus sportliche Werte, die auch der Innenraum widerspiegelt. Sportsitze wie im FR, ein Lederlenkrad und eine zweifarbige Applikation an Armaturenträger und den Seiten sollen darauf hinweisen, das der Freetrack keinesfalls ein „Brot und Butter“ Auto ist.

Das beeindruckende Innenraum-Angebot und die großzügige Ladekapazität entsprechen dem Altea XL. Mit 452 Liter Gepäckraumvolumen bietet der Altea Freetrack mehr als ausreichend Platz für das Urlaubsgepäck und alle Freizeitaktivitäten der Familie.

Der Freetrack ist mit dem Altea XL bis auf den Allradantrieb, die Schutzbeplankung und verändertes Interieur identisch.

Allradantrieb und vier Zentimeter mehr Bodenfreiheit machen aus ihm zwar keinen Kletterkünstler aber abseits asphaltierter Straßen ist man mit ihm doch ganz gut unterwegs. Der Allradantrieb wird über eine Haldexkupplung gesteuert und gibt auf trockenem Geläuf erst mal seine Kraft an die Vorderräder ab. Erst wenn hier Schlupf gemessen wird, werden die Hinterräder mit ins Geschehen einbezogen, die Kraftverteilung wird dann mit bis zu 50% auf beiden Achsen ausgesteuert. Dies ergibt dann ausreichend Traktion auch für schweres Geläuf, allerdings wird es ohne Geländereduktion dann schwierig, wenn langsames krabbeln angesagt ist. Hier wirkt sich auch die mangelnde Kraft des Turbodiesels bei Drehzahlen unter 1500 U/min aus. Man kann hier nur mit der Kupplung spielen, was diese aber gar nicht gerne hat und auf die Dauer wohl mit Versagen quittieren dürfte. Im Gelände sollte man also Strecken wählen, die man in einem Rutsch durchfahren kann. Die meistert der Freetrack dann ohne Murren.

Ein sportliches Auto also mit viel Platz und reichlich Spaßfaktor, denn das höher gelegte Fahrwerk wirkt sich nur geringfügig aus die Straßenlage aus, straff und trotzdem ausreichend komfortabel zieht man mit dem Freetrack seine Bahnen.

Ab 30.790 Euro kann man den Freetrack 4x4 2.0 DPF sein Eigen nennen.
HJE/Automagazin24.de












Eine leisere und lockerer zu fahrende Variante hat man mit dem 2.0 TFSI erworben. Mit Ihm zerren dann zwar 200 PS an der Vorderachse, aber die bringt man sauber auf die Straße.

Im Verkehr schwimmt man mit ihm schon bei der eiligeren Fraktion gut mit, allerdings kommt Kraft halt auch von Kraftstoff, mit dem der TFSI nicht gerade übermäßig sparsam umgeht.
Wir maßen einen Testverbrauch von 11,4 Litern Super auf 100 Kilometer.
Dafür bekommt man dann aber auch etwas Sportwagenfeeling mitgeliefert.

Im Gelände ist der Benziner besser zu handhaben, da der Motor bei niedrigen Drehzahlen williger hochdreht als die Dieselvariante, was bei langsam zu bewältigenden Passagen deutliche Vorteile bringt. Beide Varianten haben ihren Reiz und es ist halt eine Einstellungssache zu welcher man tendiert.

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