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Fahrbericht: Kia Cee'd Sporty Wagon 1.4
Family affairs

er heißt zwar Sporty Wagon, der Kombi von Kia auf ceed Basis, aber er erinnert eher an den Kinderwagen für Kleinkinder, den man ja auch Sportwagen nennt. Hier liegt man bei ihm richtig. Er stellt aber auch eine deutliche Herausforderung für die Etablierten dar.








Ein richtig schönes Familienauto für die kleine Familie mit zwei Kindern. Wir fuhren ihn im Test mit dem kleinsten Benzinmotor dem 1.4 Liter mit 109 PS. Eine für die Zwecke, die man dem Cee’d Sporty Wagon anheim stellt, durchaus ausreichende und vernünftige Motorisierung. Der Motor ist ruhig, nur wenn man ihn voll ausdreht wird er etwas knurrig im Sound. Natürlich hat der „kleine“ nicht die Durchzugskraft eines Diesels, auch bei der Elastizität muss man Abstriche machen, aber man transportiert ja Familie und will keine Rennen fahren. Und für den Familientransport ist der Cee‘d hervorragend gerüstet.
Weit öffnende Türen werden die Mütter, denn die sind ja meist die Chauffeurinnen des Nachwuchses, zu schätzen wissen, hat Frau doch genügend Platz die Kids auf den Kindersitzen, die per Isofix zu befestigen sind, zu verstauen. Auch durch die weit in das Dach hineingezogene Befestigung der Heckklappe ergibt sich ein kleinerer Radius zum Öffnen der Selben, was in engen Parklücken, wenn mal ein höheres Fahrzeug nah aufgefahren ist, von Vorteil ist. Wenn man schon mit dem nörgelnden Nachwuchs auf Tour muss, sollte man dabei wenigstens bequem sitzen, und das kann man im Ceed wirklich. Der Verstellbereich der bequemen Sitze ist ausreichend, ebenso die Seitenführung. Die serienmäßige Lendenwirbelstütze ist wirkungsvoll.
Überhaupt bietet der Innenraum mit seinen gut aufeinander abgestimmtem Materialien eine angenehme Atmosphäre die zum Verweilen einlädt. Übersichtliche Instrumente und eine angenehme Haptik, ausreichend Stauraum und eine vernünftige Bedienung runden das Bild ab. Die Suche nach Tempomat und Regensensor verlief allerdings ergebnislos, dafür hat man aber die Bedienung des serienmäßigen Radios mit ins Lenkrad integriert.
Die Abstimmung des Ceed ist sehr harmonisch und in Verbindung mit der unauffälligen Geräuschentwicklung hat man eine stressfrei Umgebung, die das Fahren angenehm macht.
Man wird auch gar nicht zu einer forcierten Fahrweise animiert, sollte es trotzdem mal zu rasant werden, bremsen die elektronischen Fahrhilfen die Fuhre wieder sanft aber nachdrücklich ein. ESP ist serienmäßig an Bord, ebenso natürlich ABS und Bremsassistent.
Die Kritik über die Lenkung des Ceed hat Wirkung gezeigt, hatten doch fast alle Kollegen die etwas straffe Lenkung um die Mittellage bemängelt. Dies ist verschwunden und so lässt sich der Ceed nun exakt und leicht dirigieren. Die Bremsen sind einfach gut, greifen beherzt zu ,sind gut dosierbar und standfest. Das Auto fährt sich einfach sehr geschmeidig und ist ein angenehmer Reisebegleiter.
Als Höchstgeschwindigkeit maßen wie mit GPS 188 Km/h pro Stunde, der Testverbrauch lag bei 9,6 Litern pro 100 Kilometer.
Reichlich Platz im Kofferraum, variabel ausgelegt auch mal Platz für größere Transportaufgaben, Platz für Kind und Kegel, ein angenehmes Äußeres verbunden mit ebensolcher Fahraktivität – was will man mehr, zumal man diese Auto schon ab 15.900 als 1.4 in der LX variante erstehen kann. Hierbei ist die Serienausstattung schon so komplett, dass die Sonderausstattungsliste sehr kurz ausfällt bei Kia. Umso länger dafür der Garantiezeitraum, der sich beim Kia über sieben Jahre erstreckt und das ist kein Druckfehler. Hier hat Kia als Vorreiter so manchem hochnäsigem deutschen Hersteller Dampf gemacht und die Folgen sieht man derzeit.
Unser Fazit: Alles drin, alles dran, was Familie so braucht, zu einem fairen Preis, das gute Aussehen gibt’s kostenlos.
HJE/Automagazin24.de










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