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Kontaktaufnahme: Kia Soul
Der Zauberwürfel

Wenn der Kia Soul ab dem 07.02.2009 in den Showrooms der Händler steht, wird sich für Interessierte die Frage auftun, welcher soll‘s denn nun sein. Selten bietet ein Auto in diese Segment so viele Möglichkeiten der Individualisierung wie das Modell des koreanischen Herstellers.







Der erste Eindruck den der Soul  vermittelt, lässt die Vermutung zu, die Designer haben sich bei der Gestaltung der  Karosserieform an den ersten Zeichnungen ihrer Kinder orientiert.  Eine rechteckige Fahrgastzelle mit einem Motorraum vorne angebaut. Mit diesem Grundkonzept reiht sich der Soul in die Würfelriege um Daihatsu Cuore, Fiat Qubo und Konsorten, nahtlos ein. Allerdings ist er ein Auto, das so entworfen wurde, und nicht auf der Kleintransporter Kaste basiert Die Besonderheit des Soul, seine vier Varianten mit reichlich Möglichkeit zur Individualisierung. Kia will mit diesem Auto vor allem junge Menschen ansprechen, aber ich glaube, damit vergibt man Potenzial. Gerade ältere Menschen, die die Schnauze voll haben von der Uniformität des Lebens, könnten sich für ein individuell gestaltetes Auto begeistern. Nach dem Motto, „genug gegolft“, sieht man sich doch mal nach Alternativen um.
Der Soul macht seinen Namen alle Ehre, er hat Seele, wirkt wuchtig und kernig ohne dabei das monsterhafte eines SUV’s auszustrahlen.
Die erste Fahrt mit dem Soul fand leider bei Regen statt, aber auch bei Nässe machte er eine gute Figur
Der Einstieg auf die erstmal bequemen Sitze geht selbst für alte Knochen, dank der etwas erhöhten Sitzposition, locker vonstatten.  Für die „Hinterbänkler“ gibt es auch reichlich Platz, da muss sich manche Mittelklasse ganz schön anstrengen, auch so viel zu bieten.
Beim Kofferraum hat man auf die Abdeckung, die eh nur immer im Wege ist, verzichtet, dafür aber ein „Geheimfach“ mit 100 Liter Fassungsvermögen unter dem Gepäckraumboden installiert.
Praktisch, so ist wertvolles Gut (man sollte es ja nicht im Auto lassen,aber wer nimmt es schon immer raus) erst mal den Blicken entzogen und noch dazu sicher verstaut.
Die Bedienung des Soul funktioniert intuitiv. Prima, denn welcher Autotester liest schon ohne Zwang die Betriebsanleitung. Das Fünfganggetriebe schaltet sich knackig und exakt. Die Abstimmung auf die beiden verfügbaren Motoren ist auch ganz gut gelungen.  Unter der kurzen Haube werkelt einmal ein 1.6 Liter Selbstzünder mit vier Zylindern, Common Rail Einspritzung und natürlich einem Dieselpartikelfilter. Er erfüllt momentan noch Euro 4, genauso wie sein Benzinerkollege, soll aber noch im Laufe des Jahres 2009 die Euro 5 Normen erfüllen.  Der Benziner ist der schon aus dem Cee’d bekannte Vierzylinder Benziner mit einem kleinen Leistungszuwachs.
Der Soul ist ja der perfekte Wagen für die City, macht aber auch überland eine gute Figur. Die Abstimmung ist sportlich straff, aber doch komfortabel genug.
Beide Motoren haben ausreichend Kraft um den Soul zügig voran zu treiben. Der  Diesel soll in 11,3 Sekunden, der Benziner in 11,0 Sekunden den Standartspurt auf die 100 Km/h erledigen. Als Höchstgeschwindigkeit gibt Kia beim  1.6 CRDi 182 Km/h, beim 1.6 CVVT 177 Km/h an. Das reicht für eine zügige Reise. Mehr Technik gibt es unten im PDF Format.

Die Qual der Wahl

Immer diese Entscheidungen, wird so mancher Interessent am Soul stöhnen. Zu den verschiedenen Farben, die durchaus eine gute Auswahl darstellen, kann man seinen Soul auch noch mit einem stilisierten Drachen, einem Hahnentrittmuster oder ganz plakativ mit Ralleystreifen verziert, bestellen.  Aber damit noch nicht genug, 4 Ausstattungslinien  stellen ein weiteres „Qualkriterium“ dar. Ach ja 3 Linien bei der Innenraumgestaltung gibt es auch noch. Schon fast „Premiumlike“. Bei den Motoren dem 1.6 CRDi mit 128 PS und dem 1.6 CVVT mit 126 PS dürfte die Entscheidung nicht ganz so schwer fallen. Aber halt, nur nicht zu leicht, denn Ende 2009 kommt noch ein 1,4 Liter Benziner mit 90 PS. Na also nur nicht zu einfach das Ganze. Und 2010 wird’s nochmal schwerer, denn dann will man einen „mild Hybrid“ vom Stapel laufen lassen. Dazu klopft auch noch die Start-Stopautomatik an die Tür. Bei Kia hat sie die Bezeichnung, Isg und wird erstmalig mit dem neuen Cee’d im Herbst vorgestellt.

Preiskarusell

Wer nun so einen Soul sein eigen nennen möchte, sollte sich mindestens  mit 14.980.- Euro bewaffnen, es kann aber auch leicht mehr werden. Kia erwartet ein Hauptinteresse an den benzinbetriebenen Fahrzeugen, deshalb gibt es einige Ausstattungspakete noch nicht für den Diesel. Aber das kann sich ändern, wenn der Kunde anders entscheidet als sich das die Lenker der Marke vorstellen.


HJE















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Technik1.6 CVVT
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