Aufgebrezelt
Für das Modelljahr 2010 hat Land Rover den Range überarbeitet und mit einer Menge Neuheiten versehen. Eher dezent fällt die Veränderung im Blechkleid aus, dafür tat sich darunter sehr viel. von Hans-Jürgen Eibel
Der jüngst in den Jaguarmodellen XF und XK erst vorgestellte neue V8 Benziner mit Kompressoraufladung, darf nun auch unter die Haube des Range. Dort sorgt er dann für Vortrieb nur durch elektronische Grenzen (220 Km/h) gebremst.
510 PS und 625 Nm Drehmoment sind doch ein Wort, und sicher mehr als man braucht, aber schön halt das Gefühl, man hätte, wenn man nur wollte und den Spurt von Null auf 100 Km/h in 6,2 Sekunden erledigen kann. Da bei ist auch das neu und sehr sanft schaltende 6-Gang Automatikgetriebe sehr hilfreich.
So dezent die Veränderungen im Blechkleid sind, innen kracht der Range nun richtig auf. Neu entwickelte Armaturen, die gar keine mehr sind, sondern eine elektronische Projektion und auch im neuen Jaguar XJ Dienst tun werden, gehören dazu. Neue und edle Materialien für die Inneneinrichtung, sprechen ebenso premium, wie das Display, das es Fahrer und Beifahrer ermöglicht, jeweils ein völlig unterschiedliches Bild zu sehen. Elektronische Spielereien gehören in der Nobelklasse zum guten Ton und so bietet der Range nun eine Warnsystem für den toten Winkel, einen radargestützten Tempomat, der automatisch den Abstand zum Vordermann hält.
Das „Adaptive Dynamics“ genannte Dämpfersystem ist weltweit zum ersten mal in einem Serienmodell eingeführt worden und steigert Komfort und Sicherheit erheblich. Auch die Bremsanlege wurde überarbeitet und verbessert.
Man darf gespannt sein auf die erste Ausfahrt mit dem neuen Modelljahrgang.
HJE/Auto-Magazin24.de
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