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Fahrbericht: Ceed ISG
Ein Wagen für’s Volk

Er wurde für den europäischen Markt konzeptioniert und hier ist er eine wahre Konkurrenz für alle alteingesessenen Marken seines Segments. Durch seine hervorragende Alltagstauglichkeit und einem top Preis-Leistungsverhältnis (7 Jahre Garantie oder 150 000 km)wird er so manchen Autofahrer überzeugen können. ....von Melanie Köhler




Sein Design ist für den europäischen Markt konzeptioniert worden und er fügt sich mühelos in unser Straßenbild ein. Vom Aussehen her ist zwar kein sehr auffälliges, aber ein durchaus gefälliges Auto. Das Interieur ist in sich stimmig, die Qualität dem Preis angemessen gut. Die Sitze sind bequem, hinten wie vorne. Fahrer- und Beifahrersitz bieten guten Seitenhalt und sind mit Lendenwirbelstütze ausgestattet, was dem Rücken nicht nur bei längeren Fahrten gut tut. Wer diese einmal gespürt hat, wird sie nicht mehr missen wollen. Insgesamt finden fünf Personen im viertürigen Kia Cee’d Platz und alle sind mit Dreipunkgurten ausgestattet. Adé Beckengurt.
Die Anzeigeninstrumente sind übersichtlich angebracht und das Multifunktionslenkrad leicht zu bedienen. Das Audiosystem sieht nicht nur gut aus, sondern besteht auch aus Radio, CD, Aux und Ipod-Anschluss. In der Anzeige darüber wird nicht die Musik angezeigt, sondern auch die Außentemperatur, der Durchschnittsverbrauch oder die Tankanzeige (für wie viele Km man noch Benzin im Tank hat). Die Klimaautomatik ist leicht durch ein Rad zu bedienen und sorgt für eine angenehme Innentemperatur. Etwas gewöhnungsbedürftig ist der Selbstverschluss des Autos. Er schließt sich selber nach einigen Minuten Fahrt ab, und man muss erst den Entriegelungsknopf drücken, um von außen zuzusteigen. Wenn man das nicht weiß, guckt man erst mal ziemlich dumm aus der Wäsche.
In den vier Türen, der Mittelarmkonsole und dem (klimatisierten!)Handschuhfach findet man genügend Ablagemöglichkeiten für Krimskrams. Festintegrierte Getränkehalter vorne inklusive – eine feine, praktische Sache. Hinten muss man sie rausziehen, aber sie sind größenverstellbar. Da gibt’s kein Gewackel und kein Verschütten mehr.
Durch das Steilheck ist der Kofferraum groß genug und umfasst von 340 l mit umgeklappten Rücksitzen bis zu 1300 l. Durch die große Heckklappe und das Steilheck kann man auch mal etwas sperrigere Dinge transportieren. Ansonsten reicht der Kofferraum für Kleinsteinkäufe, die durch das praktische, unterteilte Ablagesystem unter dem eigentlichen Kofferraumboden nicht herum kullern, bis hin zum Großeinkauf mit Getränken.
Der 1,6 Benzinmotor mit seinen 126 PS ist in 10,8 Sekunden auf 100 Km/h, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei gut 185 Km/h. Da kann man auch mal etwas zügiger von A nach B gelangen. Der Durchschnittsverbrauch liegt bei 8,2 Litern. Kia bietet den Ceed jetzt auch mit Start-Stop-Funktion an. Kupplung, treten, Gang raus, Kupplung loslassen und schwups geht der Motor aus, wieder auf die Kupplung drauf und schwups geht der Motor wieder an. Am Anfang muss man sich erst mal daran gewöhnen, dass man an den Ampeln den Gang rausnimmt. Ob das nun so viel an Benzinersparnis einbringt mag dahin gestellt sein. Eine nette Spielerei, für die man bei 300 Euro Aufpreis doch an einigen Ampeln stehen bleiben muss um die wieder her innen zu haben.
Erstaunlicherweise ist der Cee’d sehr laufruhig und es ist angenehm in ihm und mit ihm zu fahren. Weder die Motoren- noch die Fahrgeräusche übertönen weder das Gesprochene, noch das Radio. Gut, Radio kann man immer lauter stellen, aber wer brüllt schon gerne seine Unterhaltung im Auto?
Das 5-Gang-Schaltgetriebe ist butterweich und sehr angenehm zu handeln. Es macht richtig Spaß mit ihm durch die Gegend zu flitzen und von einem Gang in den nächsten zu schalten. Außerdem lässt er sich extrem leicht lenken und wirkt dadurch wendiger. Der Stadtverkehr ist auf alle Fälle kein Problem mit ihm. Mit seinen 4,23m und dem PSC hinten findet man, und auch Frau, schnell einen passenden Parkplatz. Die Fenster sind übersichtlich und die Sicht nirgends eingeschränkt. Dazu sind das Lenkrad sowie der Fahrersitz höhenverstellbar. Auf der Autobahn, auf der Landstraße oder in der Stadt, der Kia Cee’d ist überall zu Hause. Ein wahrer Alles-Könner!
Sechs Airbags, ABS, ESP und EBD (Bremskraftverteilung) sind serienmäßig. Der Kia Cee’d ISG Spirit ist ab 19 000 Euro erhältlich und auch bei der teuersten Variante bleibt er unter der 25 000 Euro-Marke. Das beste nun zum Schluss: Kia bietet eine Händler-Garantie von 7 Jahren (oder 150 000 Km)!
MK/Auto-Magazin24.de









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