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Kontaktaufnahme: 500C
Das hohe C

Der Fiat 500 hat sich in den zwei Jahren, die seit seiner „Geburt“ vergangen sind, als kultiges trendiges Gefährt für die Jungen und Junggebliebenen etabliert. Recht erfolgreich wie die Zulassungszahlen zeigen. Das weibliche Geschlecht ist ihm besonders zugetan, und das wird beim neuesten Familienzuwachs, dem Fiat 500C nicht anders sein.
...von Hans Jürgen Eibel





Zwei Jahre nach Einführung des Fiat 500 schiebt die italienische Automanufaktur zum 5.9. 2009 nun den 500C nach, die Cabrioversion mit dem Faltdach zwischen den Holmen.
Das Openair Vergnügen kann beginnen. Beim alten 500er, der 50er Jahre war‘s umgekehrt, den gab es erst nur mit Faltdach und danach als Limousine.

Klein und wendig mit trotzdem ausreichen Platz, das gilt für den 500er genauso wie für die Kabrioversion. Man muss auch im geschlossenen Zustand schon zweimal hinsehen, um das Kabrio auch als solches zu erkennen.  Das Stoffverdeck, das zwischen den beiden Dachholmen geführt wird und in drei Stufen bis zum Kofferraumdeckel öffnet, wird in drei verschiedenen Farben geliefert. Platz nimmt es im geöffneten Zustand fast keinen weg, nur die Hutablage wird zur Ablage des Glasrückfensters missbraucht. Der Kofferraum bleibt unberührt vom geöffneten Dach.
Natürlich geht das Öffnen und Schließen in der heutigen Zeit mittels zweier Drucktasten und elektrischer Motoren. Auf den ersten Druck öffnet das Stoffdach bis zum Heckspoiler und kann dann auch in verschiedenen Stellungen fixiert werden. Drückt man weiter fährt das Dach bis zur Laderaumkante runter und man hat wirkliches Kabriofeeling. Bis Tempo 60 Km/h lässt sich das auch während der Fahrt erledigen.
Die beiden Schalter für das Dach sind auch der einzige Unterschied im Interieur gegenüber der geschlossenen Version. Der 500C kann neben den drei verschiedenen Farben für das Stoffdach, genauso variabel gestaltet werden wie sein Pendant. Über 500.000 Möglichkeiten der individuellen Geschmacksausrichtung sind gegeben. So dürften dann wohl sehr viele Unikate über die Straßen rollen. Die auf 500 Stück limitierte Opening Edition war nach 3 Stunden ausverkauft, noch bevor irgendjemand das Teil gefahren, oder auch nur im Original gesehen, hatte. 
Vor dem Marktstart durfte ich den kleinen Flitzer in der bayerischen Landeshauptstadt mal einem Citytest unterziehen. Da die Münchner ja pünktlich zum Start der Fremdenverkehrssaison wie in den Jahrzehnten vorher eingeübt, die Straßen aufreißen und auch darauf achten, dass dies bis nach dem Oktoberfest so bleibt, ist man doch für ein kleines wendiges Auto recht dankbar.
Für den kurzen Test wählte ich die Version mit 1,4 Liter Benziner und  100 PS aus. Das Wetter machte gerade mal wieder Kapriolen und so ging es erst mal in geschlossenem Zustand in den Münchner  Verkehr. Der Wettergott hatte aber bald ein Einsehen und der Sonnenschein verlockte zum Öffnen des Daches während der Fahrt. Bei voll geöffnetem Dach blieb es im Stadtverkehr recht zugfrei im Fiat. Hat man das Dach zu, lässt sich von der Geräuschkulisse kein Unterschied zur Limousine bemerken. Klasse Job, den die Dachbauer da abgeliefert haben, übrigens die Firma Magna zeichnet dafür verantwortlich.
„Querstrassein“ ging es in meiner Geburts-und Heimatstadt über holprige Pisten und da machte der Fiat eine gute Figur. Trotz der sportlichen Abstimmung waren keine Verwindungen in der Karosserie zu bemerken und Klappergeräusche waren auch nicht auszumachen. Gerne hätte ich meinen Zeitplan, Zeitplan sein lassen um etwas im Münchner Umland das Openair Gefühl zu genießen, aber leider-. Na gut werde ich dann beim Fahrtest nachholen.
Klein und wendig ist die Devise. Ein Wendekreis 9,2 Meter ist dabei sehr hilfreich.  Das Einparken macht keine Probleme, die Übersicht ist offen und geschlossen gut.
Den 500C gibt es bei Markteinführung als 1,2 Liter Benziner mit 69 PS, als 1,4 Liter 16V mit 100 PS und für die Dieselfans als 1,3 Liter Multijet mit 75 PS. Alle Motoren entsprechen der Euro5 Schadstoffeinstufung, der Diesel hat natürlich einen Rußpartikelfilter.  In Arbeit ist ein Zweizylinder Turbobenziner, der 2010 zum Einsatz kommen soll und die Verbrauchswerte noch weiter drücken wird.
Das Vergnügen den 500C zu fahren kostet ab 13.800 Euro
HJE
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