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Tom Tom

Test: TomTom 940 Live
TomTom weiß wo s langgeht

Als Autotester hat man öfter mit den verschiedensten Navigationssystemen zu kämpfen. Von nobel und teuer bis hin zu billig und … naja, es ist eben eins im Auto. Von super easy zu bedienen bis hin zu völlig kompliziert und unübersichtlich. Viele Navis, die man als Extra in den Autos dazukaufen kann, kosten eine Stange Geld und es stellt sich einem die Frage, ob man das ganze nicht auch billiger haben kann. Aber natürlich kann man! ....vonMelanie Köhler.





TomTom gehört zwar nicht zu den billigsten Navis auf dem Markt, aber immer noch zu den besten. Das TomTom Go 940 hat eine neue Befestigung verpasst bekommen und fällt nun nicht mehr unter der Fahrt einfach so von der Scheibe. Was schon mal positiv zu bewerten ist. Für den Fahrer  ist es allerdings oft schlecht selber zu erreichen. Gut, dass TomTom dafür selbstklebende Befestigungsplatten für das Armaturenbrett mitliefert. So kann auch der Fahrer selber mal auf dem Touchscreen rumtippseln. Man kann auf die verschiedensten Weisen seinen Zielort eingeben, sogar via Karte und Koordinaten. OK, die meisten werden doch die Buchstaben benutzen. Auch hier hat man eine Reihe von Möglichkeiten, linke Hand, oder rechte Hand, mit Schreibhilfe oder ohne, große oder kleine Tastatur. Sprachsteuerung gibt es auch. Hat nicht jeder von uns schon mal mit seinem Navi geredet, und keine Antwort erhalten? Jetzt geht s auch anders. Ist eigentlich mal ganz witzig, aber man kehrt doch bald wieder zur konventionellen Art zurück. Die Routen werden relativ schnell berechnet und auch die Verkehrsinfos inklusive Ausweichrouten sind sehr zuverlässig. Die Zielführung ist genau, das Kartenmaterial auch gewohnt gut. Sehr praktisch ist in größeren Städten mit vielen Spuren und Tunneln usw. die Reality View, der Fahrspurassistent. Da verliert man sonst gerne mal den Überblick. In Tunneln hält das TomTom GO 940 ziemlich lange das Signal und erhält es auch sehr schnell wieder sobald man ihn verlässt. Geschwindigkeit und erlaubte Höchstgeschwindigkeit wird auch angezeigt. Gut, jedes Navi hat seine eigene Sprache und man gewöhnt sich an sein eignes ziemlich schnell. Da weiß man dann auch, was gemeint ist, wenn es heißt: „ Demnächst rechts abbiegen.“ Das ganze sieht man auf einem 4,3 Zoll Display, die Helligkeit und die Lautstärke kann man natürlich individuell einstellen, genau wie die Sprache und die Stimme. Was auch noch zu erwähnen wäre, TomTom erkennt die festinstallierten Radarfallen. Auch nicht zu verachten wenn man viel unterwegs ist. Und das wichtigste, man kommt immer ans Ziel! Und zwar direkt ans Ziel, da gibt es kein: „Das Ziel befindet sich weiter vorne auf der linken Seite…“.Bei einem Preis von 290 € ein erschwinglicher Spaß wenn man bedenkt was Navigationssysteme von z. B. BMW kosten.
Da ich mit keinen sehr guten Orientierungssinn ausgestattet bin, verlasse ich mich auf mein TomTom und es macht mir meinen Alltag um einiges leichter. Ich mag mein TomTom GO 940 und benutze es auch oft, obwohl in den Testwagen Navigationsgeräte vorhanden sind – das sagt eigentlich schon alles, oder?
MK






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