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| Kontaktaufnahme: Alfa Romeo Guiletta |
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Eine für Herz und Verstand
In diesem Fahrzeugsegment, das gemeinhin als Golf-Segment bezeichnet wird, ist der Wettbewerb knallhart. Das weiß auch Haico van der Luyt, Vorstand von Alfa Romeo: „Es ist in Deutschland mit rund 600 000 Zulassungen pro Jahr das stärkste Segment. Wer sich hier behaupten will, muss vor allem auch wissen, dass die Kunden von Kompaktfahrzeugen in erster Linie vernunftorientiert sind.“
Ein Alfa ohne Emotionen? Zum Glück ist es so nicht gekommen, obwohl es viele rationale Kaufgründe gibt. Die Entwickler haben durchaus Wert auf einen besonderen Stil, auf elegantes und eigenwilliges Design gelegt. Sie bedienten sich einer Vielzahl von Retro-Elementen und kreierten damit ein modernes, sportliches Fahrzeug mit italienischem Chic – sowohl außen als auch im Innenraum. So ein bisschen ist der große Bruder des Mito entstanden. Die charakteristische Front wird dominiert von den markanten Scheinwerfern mit LED-Tagfahrlicht und dem in Chrom gefassten Scudetto – dem zum Dreieck geformten Grill mit dem Logo der Marke. Wie beim Vorgänger sind die Türgriffe der Fondtüren in den C-Säulen versteckt – damit wird die coupéhafte Silhouette des 4,35 Meter langen, 1,80 Meter breiten und 1,47 Meter hohen Fünftürers unterstrichen. Kommen wir zu den praktischen Werten: Es ist genügend Platz in der ersten Reihe und auch im Fond, wobei die Rückbank nur auf kurzen Strecken mit drei Passagieren besetzt sein sollte. Optimalen Seitenhalt garantieren die serienmäßigen Sportsitze für Fahrer und Beifahrer. Mehr Raum und damit eine bessere Alltagstauglichkeit gegenüber dem Vorgänger bietet das Gepäckabteil, das jetzt 350 Liter fasst. Zur Grundausstattung gehören sechs Airbags, aktive Kopfstützen an den vorderen Plätzen, ein Schleuderschutz inklusive Vorderachsdifferenzialsperre, elektrische Fensterheber vorn sowie eine Klimaanlage. Außerdem gibt es ohne Aufpreis die vom Mito bekannte Fahrdynamikregelung „DNA“, die die Lenkungs- und Gaspedalcharakteristik per Knopfdruck von komfortabel auf sportlich ändert. Für den Antrieb stehen zum Marktstart zunächst zwei Ottomotoren und zwei Diesel bereit. Der 1,4-Liter-Basisbenziner leistet 88 kW/120 PS, die stärkere Version mit der elektrohydraulischen Ventilsteuerung Multiair kommt auf 125 kW/170 PS. Der kleine Selbstzünder leistet aus 1,6 Litern Hubraum 77 kW/105, der 2,0-Liter-Diesel bringt 125 kW/170 PS. Im 3. Quartal wird ein 173 kW/235 PS starker 1,8-Liter-Turbo-Benziner das Angebot ergänzen. Alle Motoren sind serienmäßig mit einer Start-Stopp-Automatik kombiniert, die beim Spritsparen helfen soll. Damit und durch innermotorische Maßnahmen konnte der Kraftstoffverbrauch je nach Motorisierung um bis zu 34 Prozent gesenkt werden. Eine erstaunliche Dynamik bieten schon die beiden kleinen Motoren. Dabei beeindruckt vor allem der 1,4-Liter-Turbobenziner, der sein maximales Drehmoment von 206 Nm bereits bei 1750 U/min erreicht. Das bringt Kraft aus dem Keller, wie man sie in dieser Form bisher vom modernen Selbstzünder kannte. Noch einen drauf setzt der stärkere Benziner, der aus gleich kleinem Hubraum 170 PS zaubert – dank der neuen Multiair-Technik. Dabei wird zugunsten eines Hydrauliksystems auf die Einlass-Nockenwelle verzichtet. So ist eine viel variablere Steuerung der Einlassventile möglich, und die Zylinderfüllung wird dem aktuellen Lastzustand angepasst. Damit kann der Motor stets mit optimalem Wirkungsgrad arbeiten – das Ergebnis ist eine höhere Leistung bei niedrigerem Verbrauch.
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