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| Kontaktaufnahme: Honda CR-Z |
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Erstes Hybrid-Sportcoupé rollt an
Der Neue erinnert in seiner Form an den CR-X, der bis 1998 gebaut wurde. Er ist im Verbrauch aber nicht mit diesem zu vergleichen. Im Durchschnitt hat der CR-X knapp acht Liter verbraucht; laut Hersteller soll der CR-Z im Durchschnitt nur 5,0 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometern konsumieren. Der CO2-Ausstoß beträgt 117 Gramm pro Kilometer. Das Fahrzeug arbeitet als erster Hybrid-Pkw mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe. Bislang wurden Hybridfahrzeuge generell mit Automatikgetrieben ausgestattet. Dank einer dreistufigen Fahrdynamikregelung kann der Fahrer zwischen den Fahrprogrammen Sport, Normal und Econ wählen und damit Gasannahme, Lenkung, Leerlaufabschaltung, Klimasteuerung und Unterstützung durch das Hybridsystem verändern. Der CR-Z, der auf einer leicht verkürzten Plattform der Hybrid-Limousine Insight aufbaut, ist reichhaltig ausgestattet und hat ab Basisversion unter anderem sechs Airbags, aktive Kopfstützen vorn, den Schleuderschutz VSA (Vehicle Stability Assist), eine Berganfahrhilfe sowie Klimaautomatik, CD-Audio-System und USB-Anschluss an Bord. Die Topausstattung CR-Z GT, die für 24 990 Euro zu haben ist, lässt kaum noch Extra-Wünsche aufkommen: Sie umfasst neben Nebelscheinwerfern, Leichtmetallfelgen und abgedunkelten hinteren Scheiben auch Freisprechanlage, Alarmanlage, Tempomat, Sitzheizung vorn, Einparkhilfe hinten, Licht- und Regensensoren, Xenon-Scheinwerfer und ein Hochleistungs-Audiosystem samt Subwoofer im Kofferraum. Gerade das letzte Ausstattungs-Feature unterstreicht, dass Honda – wie beim CRX – auch beim CR-Z auf junge Kunden hofft. Diese werden sich in punkto Styling sicher von der Front des Fahrzeugs überzeugen lassen. Hier dominieren elegante Scheinwerfer, deren Konturen durch LED’s betont werden, ein großer Grill und eine strukturierte Haube. Deutlich polarisieren wird aber wohl die hohe Heckpartie mit der geteilten Scheibe, durch die die Sicht nach hinten nicht optimal ist. Zwar können theoretisch vier Personen im CR-Z unterwegs sein – die Platzverhältnisse im Fond sind allerdings nicht sehr kommod. Allenfalls Kinder können dort einigermaßen sitzen. Also: Die Fondplätze sind nur genehmigte Notsitze. Werden die nicht benötigt, lässt sich die Rückbank-Lehne umklappen – dann fasst der Gepäckraum statt der 233 Liter ein Volumen von bis zu 595 Litern. Erste Fahreindrücke mit dem CR-Z zeigen zweierlei: Wer mit diesem sportlich gestylten Fahrzeug auch sportlich vorankommen will, muss den entsprechenden Modus wählen und den Motor hochdrehen lassen – dann kommt Fahrspaß auf. Und auf kurvigen Landstraßen kann der CR-Z mit seinem knackigen Fahrwerk sein Potenzial als Kurvenjäger so richtig unter Beweis stellen. Dann läuft aber auch mehr Kraftstoff durch. Im Sprint – 9,9 Sekunden von Null auf Tempo 100 – und in punkto Höchstgeschwindigkeit – die Spitze wird bei 200 km/h erreicht – gehört der CR-Z nicht zu den flottesten Sportlern. Dafür brauchte er wohl einige Pferdchen mehr. Wer die Spareffekte einschließlich der serienmäßigen Start-Stopp-Automatik auskosten will, muss natürlich im Econ-Modus mit reduzierter Gasannahme fahren und es verhalten angehen lassen. Doch ehrlich gesagt, fühlt sich solches Vorankommen ganz schön zäh an – und passt eben auch nicht zum Fahrzeug. Ansonsten alles im grünen Bereich: Lenkung und Schaltung arbeiten präzise, der Sitzkomfort stimmt, die Bremsen packen ordentlich zu. Wie für Jazz und Civic, bietet Honda nun auch für den CR-Z eine Flatrate auf, mit der die Kunden vier Jahre lang Planungs- und Kostensicherheit erhalten. Der „4plus Inklusiv Tarif" umfasst die Fahrzeugfinanzierung über 48 Monate durch die Honda-Bank, vier Wartungen, vier Jahre europaweiten Mobilitätsservice und eine Garantieverlängerung um zwei auf fünf Jahre. Dieses Paket kostet laut Hersteller einmalig 599 Euro.
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