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Fahrbericht: Fiat Sedici Spezial |
Im Wald und auf der Heide
sucht man im Fiat Sedici, aufgemotzt vom Expeditions-Service Wächtersbach, seine Freude... und findet sie auch!
Macht der Sedici sonst schon eine gute Figur abseits asphaltierter Wege, so macht er eine vorzügliche nach der Kur durch die Jungs aus Wächtersbach.
Die sonst eher als ausreichend zu bezeichnenden 120 Serien PS des 1.9 JTD Motors, wurden auf 155 PS geschraubt, vor allem aber das Drehmoment im unteren Drehzahlbereich angehoben. Damit hat man gerade im Gelände den nötigen Bums um auch mal langsam krabbeln zu können. Natürlich ersetzt das nicht ein Untersetzungsgetriebe und so bleiben schwere Geländestrecken dem Sedici verschlossen. Der Aluminium Unterfahrschutz an Getriebe und Differenzial in Verbindung mit der Anhebung des Fahrwerks um 30 mm auf 220 mm Bodenfreiheit machen sich vor allem in ausgefahrenen Wegen und auf Kuppen bezahlt.
Gummifußschalen im Fahrzeuginneren sind recht nützlich, wenn man die schwierigen Streckenabschnitte abläuft um vor Überraschungen gefeit zu sein.
Obwohl etwas hochbeiniger als der „normale“ Sedici, macht er auch auf der Straße eine gute Figur. Mit wenig Seitenneigung auch dank der Spezialstoßdämpfer, die man ihm verpasst hat, lässt er sich durch ein Kurven -Geschlängel manövrieren ohne sich dabei aufzuschaukeln. Die Fahrleistungen des getunten Sedici zeichnen sich durch eine erheblich agilere Beschleunigung und ein schnelleres Erreichen der Endgeschwindigkeit aus. Die 205er Reifen, die man auf 15“ Felgen gezogen hat mit einem mehr geländetauglichem Profil sind zwar vom Abrollgeräusch etwas lauter, haben aber wenig Einfluss auf das Fahrverhalten auf Asphalt. Im Gelände sorgen sie in Verbindung mit der Lockfunktion des Allradantriebs für ausreichend Traktion .
Alles in Allem ein Vergnügen, bei dem die Vernunft in Form des praktischen Sedici erhalten bleibt.
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Text und Fotso: Automagazin24.de
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