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Fahrbericht: Fiat Bravo 1.4 T-Jet
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Fiat schreibt, als einer der wenigen Automobilhersteller, bei den Zulassungszahlen ein Plus. Der neue Bravo soll da heftigen Anteil haben. Unterstützend ist da jetzt auch der 1.4 T-Jet mit im Angebot.








Nun, die erste Geige im Konzert der Golfklasse wird der Bravo wohl nicht spielen, aber dennoch in der ersten Reihe sitzen. Bei der Vergabe des Schönheitspreise dürfte er aber ein ernstes Wort mitreden. Kommt darauf an, wie sehr die Juroren auf italienisches Design fliegen.

Neben dem Flair den der Bravo verbreitet ist er vor allem ein Fahrzeug, das in seiner Klasse mit das beste Platzangebot bietet. Ein Innenraum mit italienischer Note, der sauber verarbeitet ist und von der Materialanmutung Hochwertigeres zu bieten hat als man gewohnt war, lädt auf bequemen gut einstellbaren Sitzen zum verweilen und reisen ein.
Manko ist der schlecht abzulesende Tacho bei Tageslicht, hier ist raten wie schnell man denn nun ist, angesagt. Und schnell ist der Bursche, der 1.4 T-Jet geht schon zur Sache. Das Sechsganggetriebe harmoniert gut damit und bringt die 150 PS so richtig zur Geltung. Tacho 230 ist keine Hürde für den flotten Italiener. Die Bedienung des blue&me genannten Naviagations und Audio, sowie Telefon Systems bedarf des genaueren Studiums der Bedienungsanleitung.
Etwas was noch nervt, ist die Öffnung der Kofferraumklappe. Sie Funktioniert durch Druck auf den Schlüssel, oder das Fiat Emblem am Heck, nur öffnet sie sich nur einen Spalt und da ist keine Griffmulde um richtig darunter zu kommen. Dreckige Finger vorprogrammiert, ebenso eine Verschmutzung der Mittelkonsole bei unseren rauchenden Mitmenschen, den der Aschenbecher ist sehr ungünstig angebracht. Sonst aber bin ich des Lobes voll vom Bravo in der Sportedition. Er ist sehr handlich und mit direkter Lenkung lässt er sich gut um die Kurven zirkeln. ESP ist serienmäßig an Bord aber nur das ASP lässt sich abschalten. Der Bravo verleitet dank seiner guten Bremsen und lange neutralem Kurvenverhalten zu schnellerer Fahrt. Er sprintet mit dem 150 PS starken Vierventil-Vierzylinder in 8,5 Sekunden von 0 auf Tempo 100 (mit Overboost in 8,2 Sekunden ), ist 212 km/h schnell und macht einfach Spaß. Beim Verbrauch konnten wir einen Mittelwert von 9,7 Litern auf 100 Kilometer im Testdurchschnitt messen.
Mit diesem Motor ein eher sportlich ausgelegtes Fahrzeug, das aber auch beim Nutzwert nicht zu kurz kommt. Das Ladevolumen von 400 Litern hinter der großen, weit öffnenden Heckklappe unterstreicht die Transport- bzw. Reisequalitäten des Modells. Wird die geteilt umlegbare Rückenlehne nach vorn geklappt wächst es auf 1.175 Liter an.
Das Licht ist gut und mit dem in die Nebelscheinwerfer integrierten Kurvenlicht eine sichere Bank bei Finsternis.
Überhaupt hat man auf die Sicherheit viel Wert gelegt und so hat Der Fiat Bravo den Euro NCAP-Test mit der Höchstwertung von 5 Sternen bestanden. Alle Versionen des Fiat Bravo sind mit sieben Airbags (Frontairbags, Knieairbag für den Fahrer, durchgehende Kopfairbags vorn und hinten sowie Seitenairbags) ausgestattet. Sie werden von dem innovativen „Airbag Smart 2“-System gesteuert. Es stellt sicher, dass die Auslöseparameter automatisch dem Schweregrad des Unfalls angepasst werden. Dazu aktiviert es auch die Gurtstraffer der Sicherheitsgurte.

Also ein sicheres und je nach Motorisierung sportliches Auto für die Kleinfamilie oder den Singlehaushalt. Mit Preisen ab 15.700 Euro beim Fiat Händler zu erstehen, jetzt sogar mit der Garantie von 5 Jahren oder 500.000 Kilometern. Der Bravo Sport T-Jet mit 150 PS ist ab 21.700 Euro zu haben.
HJE










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